Mittwoch, 12. April 2017

Bericht zum 09.04.17 - Endlich Elbe!



Am Sonntag fanden sich drei Rausfahrer bereit, um mit ihren BMWs (2, 4 und 6 Zylinder) p&p in Richtung Elbe zu verfolgen.

Es war ein sehr schöner sonniger Morgen und wir starteten in Richtung Südwest. Hinter Neubeeren rechterhand waren schon die Golf-Spieler zugange. Weiter ging es über Siethen und Blankensee in Richtung Beelitz. Dort sah man schon Ostereier an den Straßenbäumen. Irgendwo kamen wir auch an einer Straußenfarm vorbei.

In der Nähe von Borkheide hatte Petra leider Pech: Kupplungszug gerissen! Sowas kann passieren. Peter schlug vor, sie mit dem Transporter abzuholen. So war die Tour für beide schon hier zu Ende. Schaaade.Ich übernahm von p die Route auf mein Navi und dann die Führung der verbliebenen Rausis.

Es ging auf wunderschönen kleinen und kleinsten Sträßchen weiter. In Garrey stoppten wir kurz für einen schönen, ruhigen Blick vom Wasserturm der Gemeinde in die weite Wiesenlandschaft. Die Gehege mit schwarzbraunen Schafen und hübschen Eseln machten die ländliche Idylle komplett. 

Hinter Möllensdorf kamen wir an den Hubertusberg (141,6 m ü. NN) mit Bismarckturm und Ausflugsgaststätte. http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/sachsan/coswig.html. Der Turm war leider nicht zugänglich. „Wegen Baulicher Mängel“ stand auf einem Schild. Die Kneipe war offen, so stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen.

Danach rollten wir wieder bergab in Richtung Coswig - ein hübsches Städtchen mit einem schmucken Rathaus. Ganz still und ohne Motorkraft brachte uns dann die Gierseilfähre über die leise plätschernde Elbe.

Die Fahrt über das Katzenkopf-Pflaster in Richtung Wörlitz fand nicht den Zuspruch des K16-Treibers. Am Wörlitzer Park stoppten wir kurz. Wir entschieden uns gegen eine Erkundung zu Fuß und fuhren weiter in Richtung des angrenzenden Örtchens. Im Schritt-Tempo ging es über einen imposant gewölbten kleinen Brückenbogen. Viele Spaziergänger waren unterwegs und irgendwie schien der Frühling hier schon weiter fortgeschritten zu sein.

Weiter fuhren wir auf schönem glatten und kurvigen Asphalt hinter den Elbdeichen in Richtung Pretzsch.Wirklich immer wieder schön, hier mal vorbeizukommen.In Pretzsch passierten wir das vom Wasser her weithin sichtbare schön renovierte Schloss.http://schloss-pretzsch.de

Dann hieß es wieder: „Fähre fahren“. Nicht weit entfernt führte uns Peters Route zum Schloss Klöden. Hier gibt es im Innenhof ein lauschiges Plätzchen mit Biergarten und sonnigem Blick auf die alte Elbe. http://www.burg-kloeden.de

Als wir den Schlosshof betraten, entdeckten wir p&p an einem der Biertische. Die Überraschung war gelungen. Sie hatten Petras Motorrad eingeladen und waren mit dem Transporter direkt nach Klöden gefahren. Wir setzten uns dazu und bestellten „Strammer Max“ und was zu trinken. Peter suchte noch nach einem Cache. Dann trennten sich unsere Wege wieder.

Unsere Route führte uns auf kurvigen Sträßchen weiter in östliche Richtung, vorbei an den Jessener Weinbergen, http://www.weingut-hanke.de und dann immer weiter im Zick-Zack auf Bärwalde zu. Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit verzichteten wir auf den Abstecher zur dortigen Burgruine. http://www.askanier-welten.de/burgenland-brandenburg/baerwalde-burgruine

Über Jüterbog und Luckenwalde sausten wir nun mit zunehmendem Tempo in Richtung Berlin. Die Linkskurve bei Kolzenburg: keine Dosen, einfach super! In Gröben wurde noch ein kurzer Funktionstest des dortigen Blitzers durchgeführt.Bei Saarmund trennten sich dann unsere Wege.

Zum Schluss hatte ich knapp 400 km mehr auf der Uhr. Es war eine wunderschöne, erlebnisreiche Tour.

Vielen Dank an den spirituellen Guide!
-h@K12





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