Donnerstag, 6. April 2017

Bericht zum 02.04.2017 - Langsam zum germanischen Dorf

Achim hatte gerufen und als ich am Startpunkt Süd ankam, standen dort schon mehrere Motorräder. Donnerwetter, dachte ich. Das geht ja gut los. Bei näherem Hinsehen entdeckte ich den etwas abseits stehenden Dirk mit seiner Fazer - also doch nicht nur alles Rausfahrer an der Tanke.
Bis um zehn gesellten sich noch weitere fünf Rausis zu uns. Kurz nach zehn ging´s los. Jedoch nur bis hinter die übernächste Ecke: p&p hatten sich offenbar für eine direktere Start-Route entschieden. Kurz beratschlagt, umgedreht und hinterher gesaust. An der Ecke nach Diedersdorf warteten sie schon auf uns. Nun konnte es wirklich losgehen.
Auf hübschen kurvigen Wegen rollten wir zunächst gen Süden bis zum Mellensee. Dann weiter über Wünsdorf und Töpchin in Richtung Teupitz. Zum Glück schmälerten keine doofen Dosen das kurvige Vergnügen!
Wenig später erreichten wir Klein Köris, wo vor mehr als 2300 Jahren germanische Stämme siedelten (www.germanische-siedlung-klein-koeris.de). Ein engagierter Förderverein betreibt dort ein Freilichtmuseum. Die Führung war sehr interessant und wie im Fluge vergingen mehr als anderthalb Stunden.
Schließlich mahnte Achim zum Aufbruch, es sollte ja noch bis zur Elbe gehen…
Weiter kurvten wir über Löpten, Halbe und Brand auf schönem glatten Asphalt vorbei an Tropical Island und Resten vom alten Russenflugplatz in Richtung Spreewald. Vor Schlepzig überquerten wir die Spree. In Lübben waren schon jede Menge Leute unterwegs zu den Spreekähnen. Ab Ragow fuhren wir wieder in Richtung Westen, auf Luckau zu. Aha, dachte ich, jetzt geht es in Richtung Elbe.
Doch bald schon fuhr der Chef wieder nach Osten, dann nach Süden. So ging es weiter im Zickzack auf hübsch ausgesuchten Sträßchen vorbei am Schlabendorfer See durch Crinitz in Richtung Finsterwalde.
Östlich von Finsterwalde besichtigten wir dann die Sackgasse von Rehain.Weiter fuhren wir ohne Stopp entlang am Besucherbergwerk www.f60.de , vorbei an Dünen, Halden und entstehenden Seen.
Einige Rausfahrer hatten langsam Appetit auf Kaffee bekommen, auch der Sprit ging langsam zur Neige.
Basisdemokratisch wurde entschieden, die nächste Tankstelle anzusteuern.Es gab Kaffee und Süßes, und mit Blick auf die Uhr wurde wiederum demokratisch festgestellt, dass hier wohl der Wendepunkt der Rausfahrt erreicht sei.

Gestärkt und mit vollen Tanks machten wir uns auf den Rückweg.Drei Ecken weiter gab es noch ein technisches Denkmal zu sehen: www.biotuerme.de. Hier legten wir noch einen letzten kurzen Stopp ein.
Danach ging es über Doberlug-Kirchhain, Lebusa, Dahme, Petkus und Kummersdorf in Richtung Heimat.
Ich bog irgendwann ab. Die anderen sind wohl noch zum Marinella gefahren…
Vielen Dank an den Guide für den schönen Frühlings-Tag auf zwei Rädern!

-h@K12

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