Sonntag, 8. November 2015

Bericht zum 08.11.2015 - Wörlitzer Park und der Gesteinsgarten in Gommern

Ganz ehrlich, als ich die Ankündigung für die heutige Rausfahrt zum ersten Mal gelesen habe, so richtig hatte es mich zunächst nicht umgehauen (Keine Ahnung, wo’s hin geht,  aber wir sind schnell da). Aber diese Novemberhitze mit 15 Grad musste ich einfach ausnutzen. Also wieder die Sommerstiefel und -jacke rausgeholt. 

Am Startpunkt Süd kam Achim mit seiner Aprilia Falco und einer wüsten Konstruktion aus Billig-Navi und freifliegenden Stromverkabelung an. Geht nicht mehr, habe nur noch Saft für eine Stunde, war seine Erläuterung. Das erklärt dann auch irgendwie die nachfolgende Durchschnittsgeschwindigkeit. Leider blieben wir zu Zweit, da insbesondere die Rausfahrer-Gründungsmitglieder und heutige Berufs-Rentner keinen fahrbaren Untersatz hatten. 

Die Straßen waren wunderbar frei und wir wurschtelten uns über Dobbrikow und Zahna in Richtung Wörlitzer Park durch. Nach kurzer Stärkung in einer dortigen Lokalität haben wir die alte Rausfahrer-Tradition – einen Herbstspaziergang im Wörlitzer Park – wieder kurz aufleben lassen. Aber eben nur zu zweit, früher waren wir mal 15 und mehr. 

Es folgte die Fahrt über die berüchtigte Kopfsteinpflasterstraße zur Fähre Coswig. Irgendwann muss die doch mal gemacht werden, dachte ich mir. Vielleicht vermisse ich sie dann auch, aber eben erst dann.

Es ging nun über Zerbst nach Gommern. Hier wollte mit Achim mir unbedingt den dortigen Gesteinsgarten zeigen. Laut Webseite der angeblich größte in Europa. Aber viele können ihn nicht gesehen haben, denn er ist nicht ausgeschildert. Aber Garmin und OSM-Karten kennen ja nun jeden Findling.

Die Rückfahrt war einfach und schnell. Wieder wunderbar leere Straßen. Maschine und Fahrer waren nun prima eingespielt, alles fluppte. Einfach auf die B246 und dann über Belzig, das letzte Stück über die A115 nach Berlin. Achim hat sich vorher dort verabschiedet. Das Marinella habe ich gegen 16:45 Uhr passiert – zu früh für ein Abendessen.

Dank an Achim, für die geniale Tour heute. Das haben die Fazer und ich mal wieder gebraucht.
Fazer-Dirk.

Bilder zum 08.11.2015 - Wörlitzer Park und der Gesteinsgarten in Gommern

Hi Peter,

wir haben schon gegessen und sind auch schon wieder zu Hause. Wollte
gern im Hellen fahren. War Klasse, Beweisfotos anbei;-)
Den Bericht muss Dirk liefern, er war der einzige Mitfahrer;-)

Freitag, 6. November 2015

So, 08.11.2015, 10:00 Startpunkt Süd: Wolln'ma rausfahren II?

Wieder einmal ist die Wettervorhersage besser als an einigen Julitagen.
Als bekennender Schönwetterfahrer würde ich das gern nutzen und in der
Landschaft rumdümpeln. Das Ziel ist noch völlig unklar, man möge sich
überraschen lassen. Es wird allerdings flott gefahren mit möglichst
wenig Pausen.
Achim

Sonntag, 9. August 2015

Bericht zum 02.08.2015 - Rostnagel und Wasserwindmühle



Im Angebot des heutigen Tages: Technik und Kultur – also rostiger Nagel und Lausitzer Sagen. Beides etwas weiter weg, denn es wurden 370km mit anschließendem Gevölle.

Aber erst musste der rostige Nagel erreicht werden, und zwar mit viel Abgebiege (Dieders- Jühns- Klaus- Wüns- und Egsdorf), unter Zuhilfenahme kleinerer Straßen und einer Kaffeepause in Lübben, wo bereits nach fester Nahrung gerufen wurde. Hier legte einer der 5 Mitfahrer auch freundlicherweise dieses furchtbare gelbe Warn-Leibchen ab. Westen im Osten - tss tsss..

Dann kamen noch Lübbenau, Vetschau, Altdöbern und Senftenberg, von wo es über ein hauptsächlich von Radfahrern frequentiertes Sträßchen zum rostigen Nagel ging, ein extra für Schwalben und Mauersegler aufgestelltes künstliches Vogelbiotop. Deren Nester sind kunstvoll in den Rost unter den Stufen eingeklebt. Wer immun gegen Vogelscheiße ist, kann diese Bruthilfe sogar besteigen und ihre Zweitverwendung als Aussichtsturm über die vielen ihrer Kohle beraubten und unterdessen mit Wasser gefüllten Löcher, den Kraftwerken Boxberg und Schwarze Pumpe und einigen Windkraftanlagen genießen.

Der Weg von der Industrie- zur Volkskultur war nicht weit; konkret: 18km. In der Nähe des Dumpfbacken-Paradieses Hoyerswerda führte das von mit Raben besetzten Findlingen gesäumte Sträßchen von Schwarzkollm zur Schwarzen Mühle. Es heißt, dass der Krabat, eine Lausitzer Sagengestalt, hier vom Müller in die schwarze Magie eingeführt wurde, die er später zum Nutzen des Lausitzer Volks anwandte. Da die Mühle beim Sieg über den bösen Müller leider abbrannte, wurde sie für touristische Zwecke wieder aufgebaut und dient nun als kleines Museum und Plinzeausgabeanstalt für Rausfahrer. Gegen Einwurf von einem Euro wird sogar ein Mühlrad in Gang gesetzt, angetrieben von Wasser, das seinerseits per Windkraft aus dem Boden gepumpt wird. Also eine von Wind angetriebene Wassermühle. Bizarr!

Namen wie Hosena, Senftenberg, Annahütte, Sonnewalde und Walddrehna war auf passierten Ortsschildern zu lesen, dann ging es über die B96 und Sperenberg (bemerkenswerter durchquerter Ortsteil: Marga), Großbeuthen und Neubeeren zum Abschlussessen ins Marinella, wo man uns schon beim Einparken hektisch einen großen Tisch auf den Gehweg räumte.

Danke, Dirk, der Du nach Jahren mal wieder mit uns tafeln konntest.
-p

Der ganze Nagel
Beschissene Treppe


Die kleinen Scheißerchen






Hinter Krabats Mühle

Voll kommerzielle Wassermühle





Samstag, 1. August 2015

So, 02.08.2015, 9:30 Startpunkt Süd: Lausitzer Seenland

Wir fahren vom Startpunkt SÜD in Richtung Lausitzer Seenland und schauen uns dort einen rostigen Nagel an. Aber nicht irgendeinen, sondern den, der 33 m hoch ist und 111 Tonnen wiegt. Und wir wollen zu einer sagenumworbenen schwarzen Mühle.

-Fazer-Dirk.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Bericht zum 26.07.2015 - Völkerschlachtdenkmal




Sechs Rausfahrer fanden sich am Sonntag beim Startpunkt Süd ein, kurz nach zehn Uhr rollten wir los. Über kleine Straßen ging es zielstrebig Richtung Südwesten, Leipzig entgegen.

Nachdem wir bei Wittenberg die Elbe überquerten, gab es eine kurze Pause am Straßenrand, bevor das letzte Drittel des Hinweges anstand. In Bad Düben weiterer Zwischenstopp, kurze Besichtigung der Burg mit ausgestellter Bergschiffmühle. Das Wetter spielte gut mit, doch war es bis zu diesem Punkt der Fahrt ein bisschen kühl in der Sommer-Lederkombi.

Das sollte sich aber Richtung Leipzig ändern, als sich die Sonne mehr und mehr gegen die Wolken durchsetzen konnte. Und spätestens bei der Besichtigung des  Völkerschlachtdenkmals wünschten sich wahrscheinlich alle von uns kurze Hosen und offene Schuhe: Von der Krypta ging es über enge Wendeltreppen und schmale Gänge (auf denen der Besucherverkehr entweder durch ein Einbahnstraßensystem oder sogar mittels Ampelschaltung geregelt werden musste) über rund 500 Stufen bis hin zur Aussichtsplattform, die einen schönen Blick über Leipzig und Umgebung bot. Wir ließen uns viel Zeit in dem eindrucksvollen Bau, sodass der Tag schon recht fortgeschritten war als wir schließlich wieder bei den Motorrädern eintrafen. Trotzdem einigten wir uns darauf, das Mittagessen noch so weit aufzuschieben, bis wir Leipzig hinter uns gelassen und ein gemütlicheres Plätzchen gefunden haben.

Der Tourguide hatte schon etwas Entsprechendes im Sinn und sollte uns nicht enttäuschen: Dicht an der Elbe, die wir auf dem Rückweg per Fähre überquerten, gibt es in Klöden ein Restaurant in einer kleinen Burg, das alle zufriedenstellte - die einen holten das Mittagessen nach, die anderen entschieden sich für Kaffee und Kuchen. Gesättigt in der Sonne sitzend war es nicht einfach, sich für den Rückweg aufzuraffen.

Der Weg war noch weit und die Sonne schon tief, sodass wir uns ab Jüterbog etwas Rausfahrer-untypisch auf einer der größeren Landstraßen schnell und gradlinig Berlin näherten. In Ludwigsfelde, das wir dann nochmal über einen Schleichweg erreichten, löste sich der Trupp auf.

Schöne Strecke, beeindruckendes Ziel, Rastplatz mit Geheimtippcharakter - wieder eine rundum gelungene Rausfahrt, besten Dank an den Tourguide!

Monster


Wo weilte der nicht? Sogar auf Burg Düben

Gruselig-monumental

Klönen in Klöden

Samstag, 25. Juli 2015

So, 26.07.2015, 10:00 Startpunkt SÜD: Läibzisch

Am Sonntag gemäßigte 21 Grad, viel Sonne und kein Regen - ideal für eine etwas längere Rausfahrt über den hohen Fläming und die Elbe, durch die Dübener Heide zum Rand von Leipzig, um ins monumentale Völkerschlachtdenkmal zu treten und von oben auf Leipzig herabzublicken. Das Innere hat was von einem Videospiel - Myst könnte hier 'geklaut' haben. Zurück geht's mehr östlich über die Elbe und durch den niederen Fläming. Eintritt zum Denkmal 6€, 350km Streckenlänge.

- p&p

Korrektur: Startpunkt von West auf SÜD geändert

Samstag, 4. Juli 2015

So, 05.07.2015, 10:00 Startpunkt Nord: Havelquelltour ohne Havelquelle

Ich werde meine Tour der vorletzten Woche wiederholen, nur den Abstecher zur Quelle werde ich mir sparen. Die Zeit nutze ich lieber den Temperaturen entsprechend und nehme Handtuch und Badehose mit - genug Seen gibts ja auf dem Weg.

Gruß,
Monster

Dienstag, 30. Juni 2015

Bericht zum 28.06.2015 Stölln, Quitzöbel, Rühstädt, Perleberg und Plattenburg



Nach 6 Jahren wollt ich endlich mal wieder mitfahren..

Zum Startkaffee trafen 6 Willige auf 6 wilden Rössern ein, und flott durch nen Blitzer dokumentiert gings raus aus Potsdam.

Nach einem Stopp in Sichtweite der vor gut 25 Jahren auf dem Acker gelandeten Interflug-Lady (momentan BUGA-Inventar) in Stölln ging es spontan zu Fuß rauf aus Otto Lilienthals Berg.
Am Wehr war eine lemminghafte Krabbenwanderung zu bestaunen, ne Menge der schwarzen Tierchen wollte in die Havel hochkrabbeln, fiel aber immer wieder zurück in die Elbe.

Das Museum in Perleberg war grandios, vllt. schaffts der Verein ja, die unzähligen Euros zusammenzubekommen und noch ein Haus für die irgendwo lagernde Dampfmaschine zu schaffen, ich drück die Daumen. In Plattenburg bestaunten wir die Burg und eine offenbar Jahrzehnte bewährte friedliche Koexistenz von Fichte und Efeu.

Zurück gings wieder über possierliche Dörfer wie Damelack und Kotzlin über wundervolle Alleen und schmale Wege; alle sind wohlbehalten zurück und manche noch ins Marinella.
Ein wundervoller und sonniger Tag mit knapp 400 km - besten Dank an den Tourguide für die perfekte Rausfahrt.

-Holger

Unten Absturzstelle, oben Absprungstelle

Sehr kostengünstige Hausmannskost in Rühstädt


Diese Dame ist Dauer-Camperin im Museum

Extralanger Zweisitzer
Vor dem krummen Tor der Plattenburg


Samstag, 27. Juni 2015

So, 28.06.2015, 10.00, Startpunkt West: Prignitz

Es geht in's Oldtimer Museum in Perleberg. Vorher begegnen wir einem Wehr am Zusammenfluss von Havel und Elbe. Hinterher liegt die Plattenburg wie zufällig am Wegesrand.
Wetter?
Regen: Kann, muss aber nich.
Sonne: Soll, will vieleicht nich.
Rausfahrer: Fährt, will aber auch.
Gruß C.

Samstag, 20. Juni 2015

So, 21.06.2015 10:00 Startpunkt Nord: Havelquelle

Ich werde mich morgen mal quer durch die Seenlandschaften bis zur Havelquelle durchschlagen. Los geht's 10:00 Uhr am Startpunkt Nord, laut Navi sollen es rund 330 km werden.
Gruß,
Monster

Bericht zum 14.06.2015 Schiffshebewerk


Ich wollte auch mal wieder rausfahren, zumal oder gerade weil Rausfahrten in der letzten Zeit etwas seltener geworden sind. Am Startpunkt Nord waren zwei mir unbekannte Fahrer auf einer älteren Ducati und einer ganz neuen Kawa. Pünktlich gegen 10 Uhr kam noch Rausfahrer-Eremit Wolfgang eingetrudelt. Aber erst einmal zu den Beiden hin: „Du machst hier die Tour heute?“ Antwort: „Ich dachte, die machen Sie“. Hm, das „Sie“ verwirrte mich erst mal mehr als das andere. Scheisse, dachte ich, bin ich schon so alt? Egal, da unser heute Tourguide die Gegend überhaupt nicht kannte, haben wir mal was aus dem Hinterkopf genommen.

Zum Aufwärmen ging es erst einmal nach Nieder-Neuendorf zum Grenzturm. Irgendwie lief die Duc nicht so richtig und die 200 PS-Kawa wurde heiss. Am Grenzturm wurde der Generationskonflikt deutlich. Wolfang: „Kenne ich schon“, die beiden Neuen: „Kann man sich heute nicht mehr vorstellen“. Nun wollten wir aber auch etwas fahren.

Die Duc war inzwischen warm und die Kawa kalt, also konnte es losgehen. Ich habe mich für eine Strecke über Velten, Lehnitz, Wensickendorf, Wandlitz nach Eichhorst entschieden. Von dort aus über die schmale Straße im Wald am Werbellinsee entlang nach Altenhof. Dort angekommen, haben wir uns in einer der dortigen Restaurants, die irgendwie alle auf bessere Zeiten hoffen, gestärkt.

Während Wolfgang sich danach nach Hause schlich, beschloss ich, unseren Newbies erst einmal die absoluten Basics zu zeigen: das Schiffshebewerk Niederfinow inkl. der geilen bergaufführenden Straße dorthin. Für mich war es nicht so Besonderes, denn nach 35 Jahren permanenter Besichtigung kennt man ja jede der 5 Millionen Nieten mit Vornamen. Aber immerhin hat das neue Hebewerk nebenan mächtig Gestalt angenommen und man erahnt, dass es in 1-2 Jahren wirklich fertig sein könnte.

Beim Wetter wusste man nicht so richtig, wann es genau wieviel regnen will. Also haben wir so langsam den Rückzug angetreten. Der 200 PS-Hobel, der aussah, als wenn er gerade aus dem Laden kam, wurde noch eingefahren und durfte keine Drehzahlen über 5.000 erleben. Also war die Rückfahrt war fast so, als wäre Wolfgang noch dabei.

Fazit: unkonventionelle, relativ kurze Rausfahrt mit vertauschten Rollen.

Fazer-Dirk.

Samstag, 13. Juni 2015

So 14.06.2015 10:00 Startpunkt Nord

Hallo, wir treffen uns morgen wieder für eine gemütliche Fahrt ohne konkrete Strecke mit einer Fahrzeit von ca 5 Stunden. Jeder Nicht-raser ist willkommen :)

Nezih Y.

Samstag, 6. Juni 2015

So, 07.06.2015 10 Uhr Startpunkt Nord

Hallo, ich und ein freund wollten morgen eine tour machen. Startpunkt nord um 10 uhr. Wir fahren nach lust und laune, haben aber keine festgelegten strecken. Wenn sich jemand erfahrenes anschließen moechte waere die tour bestimmt viel interessanter :) natuerlich kann auch jeder andere mitfahren. Bis morgen

Nezih Y.

Samstag, 25. April 2015

Built not Bought

Außer der Reihe und auch zum Zuschauen interessant:
Built not Bought am Spreewaldring!
Fahre am Samstag (25.04,) um 8:45 vom Startpunkt West los. 

-p

Freitag, 24. April 2015

So, 26.04.2015 10 Uhr Startpunkt Süd

Hallo Leute,

lebt Ihr noch? Würde gern mit Euch am Sonntag auf Tour gehen. Wetter
soll - noch - schön sein.
Als Tourguide bin ich nicht so geeignet - wer bietet?
Ich komm mit!

Gruß, Andreas