Dienstag, 8. Juli 2014

Bericht zum 06.07.2014 Abdampfen in Brikettfabrik

Hans Dampf in allen Gassen – aber heute hieß Hans Conrad.
Es sollte heiß werden an diesem Tag, 30 Grad. Also so ein Tag, wo man mehr Wasser als Benzin verbraucht. Vielleicht gerade richtig, um zum Dampftag zur Brikettfabrik Louise zu fahren. Immerhin 6 Skipper fanden sich am Pier Süd ein, um loszudampfen. Konvoi-Kapitän Conrad führte uns anfangs über geradezu kanalartigen Straßen südwärts über B246, B96, B115 und wieder B96. Vielleicht wollte er überpünktlich zur Dampfvorführung einfahren. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass ein Problem mit seinem Sextanten vorlag. 

Unterwegs forderte die Witterung bereits ihren Tribut. Immer wenn wir unfreiwillig ankern mussten (Schranke in Zossen! oder an den zahlreichen Baustellenampeln), stieg auch unterm Helm der Dampfdruck beträchtlich. 

Das finale Einlaufen ins Zielgebiet war auf direkten Weg nicht möglich, aber nach einem kleinen Umweg wurden uns sogar persönlich die Liegeplätze zugewiesen. Jetzt musste erst einmal dringend die Kombüse aufgesucht werden. Die Gulaschkanone feuerte bereits aus allen Rohren. Dampfnudeln und Dampfwurst hatte der Smutje aber nicht im Programm. Andere mussten ihren Flüssigkeitsstand wieder auf Normal Null heben, schließlich folgte jetzt eine Führung in Europas ältester Brikettfabrik Louise in Domsdorf, deren Dampfmaschinen heute unter Druck standen. Es gab die komplette Prozesskette über Braunkohle mahlen, sieben und trocknen zu sehen. Alles schön ostig-rostig und aus dem dem Vollen gefräst. Eigenenergieverbrauch 25%, Atemschutz fiel aus. Aber unsere Führerin versicherte uns, alle damaligen Mitarbeiter sind 80 Jahre alt geworden. Nett war auch das bis ins letzte Detail perfekt aufgebaute Miniatur-Kraftwerk, natürlich dampfbetrieben. Zuletzt sei noch auf den unscheinbaren Ein-Mann-Bunker hingewiesen (es arbeiteten dort aber 120). 

Die Rückroute führte uns über ein Delta feinster Sträßchen, an Herzberg vorbei. Aufgrund einer nicht ordnungsgemäß verschlossenen Backskiste ging beim Konvoiführer einiges Zeugs über Board. Also Anker werfen, harte Wende und Zeugs einholen - weiter gings. Ab jetzt befahl Kaptitän C. Volldampf voraus. 
In der Bahnhof-Gaststätte in Schönefeld (nähe Kummersdorf) musste erneut Frischwasser gebunkert werden. Auf der weiteren Rückfahrt wurde auch noch die eine oder andere Kohle nachgelegt und führte uns über Blankensee und Nudow bis ins Marinella, wo immerhin 5 von den 6 Teilnehmern anlegten. 

Glück auf und Ahoi an unseren heutigen Kapitän Conrad. Die Strecke zurück hat alles wieder rausgerissen.  

Freitag, 4. Juli 2014

SO, 6.7.2014 10.00 Startpunkt Süd

Mal Dampf ablassen...

Am 6.7. ist in der Brikettfabrik Louise in Domsdorf mal wieder Dampftag.
Wegen des warmen Wetters werden auch wir ganz schön dampfen,
und wenn's dort was zu essen gibt, werden's wohl Dampfnudeln sein. 
Wer trotzdem mit möchte: Abgedampft wird um 10.00 Uhr Startpunkt Süd.
Gruß C.
P.S. Alles feste Straßen, sofern sie nicht geschmolzen sind...