Dienstag, 29. April 2014

Bericht zum 27.4.2014 Wittenberg und hoher Flämig

Unser Startpunkt SÜD entwickelt sich langsam zum Massenauflauf. Es wird richtig schwierig, bei dem Mopedhaufen die paar echten Rausfahrer zu finden. Drei Buell und 5 Moppeds unbedeutenderer Hersteller wie Suzuki, BMW und Triumph gaben sich dann als Rausfahrer aus - der große Rest war irgendwas.
Unter Vermeidung der öden 101 schnürte H. vorneweg über Schenkenhorst, Gröben und Zauchwitz Richtung Dobbrikow, hielt bei den dort ebenfalls versammelten Bikerhorden glücklicherweise nicht an, aber unterwegs hingen wir dann doch wieder in einem anderen schleichenden Mopedpulk fest, bis wir wieder freie Fahrt gehabt hätten, wenn diese radfahrenden Bedenkenträger nicht plötzlich überall, wo einst 100 gefahren werden durfte, die schwachsinnigen 70-Schilder aufgestellt hätten. Treuenbrietzen wurde gestriffen (kein Blick in den Sabinchenbrunnen) und über das neu asphaltierte Waldwegchen glitten wir von der B102 durch Lüdendorf, am energieautarken Feldheim vorbei, zickzackten durch Marzahna und Werzahna nach Zahna, dann durch Mühlanger und Bülzig bis zum kleinsten Tierpark im 50km-Umkreis im Stadtpark von Wittenberg -  klein, aber witzig, vor Allem die Äffchen und Erdmännchen.
Auf dem Wittenberger Boulevard mischten wir uns unter die Protestanten, blickten nicht zur Thesentür, sondern auf den Hof des ortsansässigen Brauhauses, wo uns eine sehr resolute Dame bediente, die abends bestimmt auch als Rausschmeißer fungiert. Mit den Getränke-Tabletts kam sie besser klar als mit dem Bestell-Tablet. Essen war für einen Touristenladen völlig OK.
Auf tatsächlich unbekannter Nebenstrecke (zumindest teilweise) düsten wir dann durch Straach und Rädigke über die Piste rauf zur Burg Rabenstein, wo kein Rabe, sondern der auf Krawall gebürstete Gänsegeier ‚Gonzo’ auf dem Parkplatz stand und eifrig sein Revier verteidigte. Der schnappte heftig Richtung Bein, sodass ich nicht wagte, den Seitenständer rauszuklappen. Als er merkte, dass er zur fotogenen Attraktion wurde, ließ er ab und uns zur Bäckerei (Kaffee, Kuchen und Brot für zu Hause).
Noch ein Blick in den Burghof und Gelage-Saal, zwei bestiegen fix den Turm und dann ging’s hinten rum durchs „Gebirge“ (ist immerhin der HOHE Fläming), bis H. ganz kurz vor Garrey zum neu restaurierten Wasserwerk abbog, an das die Dorfgemeinschaft eine wunderbare Aussichtsplattform geschraubt hat. Der Blick über die Wiesen, Wälder und knallgelben Rapsfelder unter blauem Himmel war jedenfalls fantastisch. Im Vordergrund standen noch Zier-Ziegen und -Esel. Der Rückweg über die schon lange für Mopedfahrer auf 50 reduzierte Hennickendorf-Ahrensdorf-Strecke (und das nur, weil ein paar Idioten nicht unfallfrei schnell fahren konnten) endete mit immerhin 7 Rausfahrern am traditionellen Zielpunkt Marinella. Apropos Tradition: Es war gerade der 15. Rausfahrerjahrestag!
Tour war klasse – Danke H.
-p

Links:



Wittenberger Erdmann

Brauhaushof in Wittenberg
Gonzo, der Chef vom Rabensteiner Parkplatz


Garreyer Ausblick

Freitag, 25. April 2014

SO, 27. April 10:00 Startpunkt SÜD

Vor  1 5  Jahren im April 1999 ging es los. Vielleicht hat ja noch jemand Zeit und Lust, mal wieder vorbei zu schauen.

Deshalb also eine eher gemäßigte Ausfahrt in den Süden, die nur über (geprüft!) festen Untergrund führt. Der „kleinste Tierpark“ in Sachsen-Anhalt und die renovierte Altstadt von Wittenberg sind das Ziel. 

H

Samstag, 19. April 2014

SO, 20. April 10:00 Startpunkt NORD

Fahrt in den Barnim und die Uckermark. Unter anderem erklimmen wir einen Wasserturm, aber nicht zu Fuß. Und wir fahren über die längste Oderbrücke, aber nicht mit dem Motorrad. Startzeit: seniorenfreundliche 10:00 Uhr. 
Fazer-Dirk.

Donnerstag, 17. April 2014

allgemeine frage

Hallo,
ich würde gerne an einer Rausfahrt teilnehmen aber ich fahre ein Motorrad das auf 48 ps kastriert wurde.
Sollte das ein Problem sein oder kann ich ohne die Gruppe zu bremsen mitfahren?
mfg n.