Montag, 31. März 2014

Bericht zum 30.3.2014 Stahl in Brandenburg

Das war sie nun die erste Rausfahrt nach sehr langer Zeit. Am Startpunkt Süd warteten bereits Fahrermengen wie aus alten Rausfahrertagen. Doch es stellte sich schnell heraus, dass diese aufgrund von Parallelveranstaltungen versammelt waren. Auch gab es ein paar Rausfahrer-Separatisten, die dem Glauben verfallen waren, dass ihr Fahrprofil nicht mit dem heutigen Streckenprofil korrelieren könnte und daher doch nicht mitfahren wollten. Ein Irrtum, wie sich später heraus stellte. So blieb es bei 4 alt bekannten Rausfahrern, verteilt auf 3 Maschinen aus 3 Kontinenten.

Es ging über schöne Nebenstraßen im Brandenburger Land. Das Stück vor Stücken war etwas stuckerig, aber geil. In Fresdorf gab es weder etwas zum Essen noch zu Trinken, denn die dortige urige Weinschmiede hatte noch nicht geöffnet. Es ging weiter über Klaistow, wo heute leider Familien-Flohmarkt war und Myriaden von Autofahrern die zu- und abführenden Straßen zustauten. Wurden alle überholt.

Irgendwann kamen wir in der Stadt Brandenburg an. Zuerst wurden alle stationär montierten Blitzer besichtigt und bei zweien ein kurzer Funktionstest durchgeführt. Danach war das eigentliche Hauptziel, das Brandenburger Industriemuseum, erreicht. Hauptattraktion hier: der letzte Siemens-Martin-Hochofen in Europa, der bis 1993 in Betrieb war. Schon damals war der Energieverbrauch von 4.000 Litern Heizöl pro Stunde zu hoch und es setzen sich andere Schmelzverfahren durch. Einer dieser Öfen wurde unter Denkmalschutz gestellt und dieser kann heute so besichtigt werden, als wäre letzte Woche noch gearbeitet worden. Bevor die Rückfahrt angetreten wurde, mussten wir noch etwas einwerfen und zwar in einem kleinen Cafe-Restaurant in Domnähe, dessen Name mir leider entfallen ist. Auch die Rückfahrt führte über Nebenstraßen und über Werder und Potsdam nach Berlin zurück. War eine schöne Tour, ich hab’s mal wieder gebraucht. Danke Peter für heute und die letzten 15 Jahre.

Fazer-Dirk.


LINKS:
Weinschmiede Fresdorf, geöffnet ab 12:00
Stauverursachender Spargelhof
Industriemuseum Brandenburg

Beschicker-Rüsseltier

Hartphone
Als die gedruckt wurde, wusste man noch nicht, was der Tag bringt





Samstag, 29. März 2014

SO, 30. März 10:30 Startpunkt SÜD

OK, ich fange mal an.
Da sich die sommerliche Sitzhornhaut noch nicht vollständig ausbilden konnte, wird es eine eher kurze Rausfahrt mit knapp 200 km, aber dafür wenig Bundesstraßen und mit einer kleinen Stadtrundfahrt (nicht Berlin). Dann gibt's einen Rundgang durch ein äußerst fotogenes Industriedenkmal, in dem es in jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Start ist zwischen 10 Uhr Winterzeit und 10 Uhr Sommerzeit, also 10:30 offizieller Zeit am Startpunkt SÜD.
Gruß

-p