Samstag, 1. November 2014

SO, 2.11.2014 10:00 Startpunkt Süd

Dunkel war's die Sonn' schien helle,
als die Moppeds blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr'n. (Wg. nassem Herbstlaub und so... *~X( mit meinem Latein am Ende)
Darauf saßen stehend Leute schweigend im Gespräch vertieft,
als 'ne totgeschoss'ne Wildsau achtlos auf die Straße lief.

Komischer wird's bestimmt im Knast in Luckau, der zum Cartoonmuseum umfunktioniert wurde,
und zur Zeit politische Karikaturen von Stuttmann (Tagesspiegel) zeigt.
Anschließend noch ein Besuch auf dem Höllberghof, sofern der geöffnet hat.
Gruß C.

Samstag, 18. Oktober 2014

SO, 19.10.2014 10:00 Startpunkt Süd: Herbstwald - Gondel -Tour II

Na da bin ich ja nach div. organisatorischen Mängeln noch ganz gut
weggekommen..;-)

Morgen wird wieder gefahren, was soll man auch sonst bei dem
Spitzenwetter machen.
Treff um 10:00 am Startpunkt Süd.
Diesmal stehen die Chancen gut, dass ich es auch pünktlich schaffe - das
Starterelais ist repariert.
Gefahren wird, wo es schön ist.
Fotoapparat mitbringen, es wird verstärkt fotografiert (also noch mehr
als sonst)

Achim/ Falco

Doch noch ein Bericht zum 28.09.2014

Einmal ein anderer Beginn: Erst ein längerer Plausch, bevor unser Vorausfahrer nach saftloser Batterie und verlorenem Saft für sein Navi schließlich seine „Arbeit“ aufnehmen und vier Nachfahrer ihm folgen konnten.

In bekannt zügiger Fahrt ging es erst ein Stück nach Süden und dann nach Westen über Beelitz und Brück. An der Cammer Mühle legten wir spontan einen Stop ein und halfen, die inzwischen restaurierte Mühle gemeinsam in den – kaum vorhandenen – Wind zu drehen. Anschließend konnten wir die Mühle besichtigen und viele Erläuterungen erhalten, bevor Achim wegen des Terminplans zur Weiterfahrt drängte.
Ohne weiteren Halt ging es dann über (u.a.) Golzow, Ragösen, Groß Briesen, Gräben, Ziesar, Klein Lübars, Möckern, Gommern, Schönebeck nach Staßfurt. Nach einer Ehrenrunde durch den Ort erreichten wir schließlich das dortige Dampflokfest. Nach einer Stärkung waren wir fit für die Besichtigung. Es ist doch immer wieder beeindruckend, die (großen) Dampfloks unter Dampf und in Aktion zu sehen und zu erkennen, wie die
Maschinen ihre Arbeit verrichten – anders als bei den modernen E- u. Dieselloks. Die früheren Arbeitsbelastungen interessieren bei solchen Besuchen ja nicht.

Auch wenn das Wetter schön und warm und wieder viel zu besichtigen war, so veranlasste uns der Blick auf die Uhr doch zur (rechtzeitigen) Abfahrt.

Mit nur einem Halt an der Fähre Barby ging es zurück über Güterglück, Zerbst, Garitz, Krakau, Serno, Göritz, Jeserig, Grubo, Treuenbrietzen, Zülichendorf, Dobbrikow... nach Berlin. Nach 410 km war damit eine schöne Rausfahrt beendet. Ein Dankeschön an Achim.

H.

Samstag, 27. September 2014

SO, 28.9.2014 10:00 Startpunkt Süd

Ich würde bei dem Wetter gern nochmal durch die Herbstwälder gondeln.
Schwerpunkt fahren, es kann auch sein, dass beim einen oder anderen
 Erntedankfest vorbeigeschaut wird.

Treff: 10:00 Süd.

Beste Grüße
Achim/ Falco

Samstag, 9. August 2014

SO, 10.8.2014 10:00 Startpunkt Süd

Heiß ist es. Deshalb gibt es am Peak einen Aufenthalt in kühler Halle - dem Industriemuseum in Magdeburg. Zwischen Start- und Zielpunkt liegt der hohe Fläming, der überwunden werden muss. Zurück geht's erst an der Elbe entlang und dann über die Höhenzüge des Teltow.

Dienstag, 8. Juli 2014

Bericht zum 06.07.2014 Abdampfen in Brikettfabrik

Hans Dampf in allen Gassen – aber heute hieß Hans Conrad.
Es sollte heiß werden an diesem Tag, 30 Grad. Also so ein Tag, wo man mehr Wasser als Benzin verbraucht. Vielleicht gerade richtig, um zum Dampftag zur Brikettfabrik Louise zu fahren. Immerhin 6 Skipper fanden sich am Pier Süd ein, um loszudampfen. Konvoi-Kapitän Conrad führte uns anfangs über geradezu kanalartigen Straßen südwärts über B246, B96, B115 und wieder B96. Vielleicht wollte er überpünktlich zur Dampfvorführung einfahren. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass ein Problem mit seinem Sextanten vorlag. 

Unterwegs forderte die Witterung bereits ihren Tribut. Immer wenn wir unfreiwillig ankern mussten (Schranke in Zossen! oder an den zahlreichen Baustellenampeln), stieg auch unterm Helm der Dampfdruck beträchtlich. 

Das finale Einlaufen ins Zielgebiet war auf direkten Weg nicht möglich, aber nach einem kleinen Umweg wurden uns sogar persönlich die Liegeplätze zugewiesen. Jetzt musste erst einmal dringend die Kombüse aufgesucht werden. Die Gulaschkanone feuerte bereits aus allen Rohren. Dampfnudeln und Dampfwurst hatte der Smutje aber nicht im Programm. Andere mussten ihren Flüssigkeitsstand wieder auf Normal Null heben, schließlich folgte jetzt eine Führung in Europas ältester Brikettfabrik Louise in Domsdorf, deren Dampfmaschinen heute unter Druck standen. Es gab die komplette Prozesskette über Braunkohle mahlen, sieben und trocknen zu sehen. Alles schön ostig-rostig und aus dem dem Vollen gefräst. Eigenenergieverbrauch 25%, Atemschutz fiel aus. Aber unsere Führerin versicherte uns, alle damaligen Mitarbeiter sind 80 Jahre alt geworden. Nett war auch das bis ins letzte Detail perfekt aufgebaute Miniatur-Kraftwerk, natürlich dampfbetrieben. Zuletzt sei noch auf den unscheinbaren Ein-Mann-Bunker hingewiesen (es arbeiteten dort aber 120). 

Die Rückroute führte uns über ein Delta feinster Sträßchen, an Herzberg vorbei. Aufgrund einer nicht ordnungsgemäß verschlossenen Backskiste ging beim Konvoiführer einiges Zeugs über Board. Also Anker werfen, harte Wende und Zeugs einholen - weiter gings. Ab jetzt befahl Kaptitän C. Volldampf voraus. 
In der Bahnhof-Gaststätte in Schönefeld (nähe Kummersdorf) musste erneut Frischwasser gebunkert werden. Auf der weiteren Rückfahrt wurde auch noch die eine oder andere Kohle nachgelegt und führte uns über Blankensee und Nudow bis ins Marinella, wo immerhin 5 von den 6 Teilnehmern anlegten. 

Glück auf und Ahoi an unseren heutigen Kapitän Conrad. Die Strecke zurück hat alles wieder rausgerissen.  

Freitag, 4. Juli 2014

SO, 6.7.2014 10.00 Startpunkt Süd

Mal Dampf ablassen...

Am 6.7. ist in der Brikettfabrik Louise in Domsdorf mal wieder Dampftag.
Wegen des warmen Wetters werden auch wir ganz schön dampfen,
und wenn's dort was zu essen gibt, werden's wohl Dampfnudeln sein. 
Wer trotzdem mit möchte: Abgedampft wird um 10.00 Uhr Startpunkt Süd.
Gruß C.
P.S. Alles feste Straßen, sofern sie nicht geschmolzen sind...

Mittwoch, 25. Juni 2014

Bericht zum 15.06.2014 Kleßen, Stölln, Havelberg

Lokalrunde


Den linken Berliner Speckgürtel durchschnitten, tauchten 5 Motorräder, besetzt mit fünf Fahrern und 1x „Gepäck“ in das Havelberger Land ein.

Auf kleinen, feinen Sträßchen erreichte die Clique zum ersten Käffchen Borsigs Landhaus. Ein für Gastro- und Naturliebhaber empfehlenswertes Örtchen. Nach ornithologischem „Was bin ich“- Rätsel und gestärkt vom ersten Mocca des Tages führte uns der Weg einleitend über eine Kinderautobahn in das dazugehörige Spielzeugmuseum nach Kleßen. Von Erinnerungen aus Kindheit und Jugend angeregt und von den nach Kuchen und festen Nahrungsmitteln hungernden Mägen einiger RFs geleitet, segelten wir über Stölln, wo kurz die Skurrilitäten der Ortschaft besichtigt wurden, zur Landung in den Garten des Gasthauses in welchem Otto Liliental verstarb. Sicherlich würden sich die Gastleute über mehr Publikum freuen, denn die Speisen sind ordentlich und schmackhaft zubereitet. Lässt man den Fertigkuchen außer acht.

Auf mitunter nachlässig verarbeiteter/nicht bearbeiteter Fahrbahn rüttelten wir uns zum Dom von Havelberg durch. Dort ein weiteres süßes Stückchen im Schatten des Domes verzehrt, verabschiedete ich mich vom freundlichen Rausfahrertrupp der seinen Weg nach Kyritz und dem dazugehörigen Café fortsetzte.

Das Navi unter „Ausschluss von Autobahnen“ auf „schnellinsbettgehen“ umgestellt, musste ich mit Entsetzen feststellen dass die ordentlich gepflasterten Bundesstraßen, gespickt mit Fotoapparaten, ausschließlich auf 80 km/h begrenzt sind. Jedoch konnte das die Erfahrung vom schönen, wieder informativen und amüsanten Ausflug mit dem Kern der RF nicht sonderlich trüben.

Gute Fahrt wünscht
Frank


Links:

Eingekehrt: Landgut A. Borsig
Spielzeugmuseum Kleßen
Eingekehrt: Gasthaus zum 1. Flieger in Stölln
Der Dom zu Havelberg
Eingekehrt: Töpfercafé Havelberg


Ehemaliger origineller Modellbahn-Garten
Lilienthal-Ausstellung in Stöllner Iljuschin
Viele, viele Ziegel in Havelberg

Samstag, 14. Juni 2014

SO, 15.6.2014 10.00 Startpunkt West

Es soll nicht regnen und die Temperaturen sollen auch nicht nur erträglich, sondern angenehm werden. Also beste Bedingungen für eine (nicht allzu lange) Rausfahrt gen Westen auf bekannten Straßen nach Havelberg ...  
 H

Mittwoch, 28. Mai 2014

Bericht zum 25.5.2014 Ferropolis, Pouch, Burg Klöden

4 Rausfahrer fanden sich ein. Zweien war allerdings ein Teil der geplanten Route nicht Recht, so starteten wir mit 2 Maschinen und vier Zylindern.

Es ging durch's Fläming (bissl viel Radler) nach Coswig, dort über die Elbe, dann durch den Wörlitzer Park (bissl viel Touris) bis hin zur Ferropolis (erstaunlich leer). Der Empfang dort war sehr ernüchternd "Wat? Aufm Bürgersteig im Schatten? Da könnta nich' paaken!" (Alles leer, keine 30 Besucher in der Riesenanlage).  

Die Stimmung taute aber auf, als wir bei den Baggern zu einer Führung dazustießen, die ein sehr launiger ehemaliger Kumpel machte. Dieser erklärte detailliert und mit Leidenschaft die Arbeitsabläufe an den Riesenbaggern. Sehenswert!  

Weiter gings zum roten Turm in Pouch am Muldestausee, wo wir wieder einen sehr gut informierten Führer hatten, der uns vom Seeadler bis zur Umgestaltung der Landschaft bei der letzten Elbe-Flut viel Interessantes erzählen konnte. 

Hinter Bad Schmiedeberg ging's wieder über die Elbe nach einer kleinen Hatz über ein sehenswertes Straßenstück auf der L128. 

Dann zur gut versteckten Burg/ Schloss Klöden, ein Ort mit finsterer Geschichte. Der Biergarten ist nett bewirtschaftet und lädt zu weiteren Besuchen ein. 

Dann bissl Kurvengeräuber an der 101 lang und Rücksturz ins Marinella. 
Tolle Tour, tolles Wetter, tolle Infos.

-Achim / VTR



Links:
Ferropolis- Die Stadt aus Eisen
Der Rote Turm in Pouch
Biergarten Burg Klöden

Die ganze Sippe
Die ganze Sippe

Radantrieb vom Bagger
Radantrieb vom Bagger
 
Ferropolis Schaltraum im Museum
Schaltraum - man beachte das echt ostige Büromöbel
Biergarten im Hof der Burg Klöden
Biergarten im Hof der Burg Klöden

Samstag, 24. Mai 2014

SO, 25. Mai 10:00 Startpunkt SÜD

Regnen soll's nicht, andere planen nix, also habe ich vor der extralangen Urlaubsrausfahrt noch eine normale Rausfahrt gebastelt. Die Pinnwand meldet, dass Ferropolis das letzte Mal vor 6 Jahren besucht wurde. Unterdessen ist's dort bestimmt rostiger, aber nicht uninteressanter geworden. Hin geht's durch den hohen Fläming (nix neues), über die Elbe per Fähre, auf den Bagger zu Fuß und zurück durch den flachen Fläming.

-p

Dienstag, 29. April 2014

Bericht zum 27.4.2014 Wittenberg und hoher Flämig

Unser Startpunkt SÜD entwickelt sich langsam zum Massenauflauf. Es wird richtig schwierig, bei dem Mopedhaufen die paar echten Rausfahrer zu finden. Drei Buell und 5 Moppeds unbedeutenderer Hersteller wie Suzuki, BMW und Triumph gaben sich dann als Rausfahrer aus - der große Rest war irgendwas.
Unter Vermeidung der öden 101 schnürte H. vorneweg über Schenkenhorst, Gröben und Zauchwitz Richtung Dobbrikow, hielt bei den dort ebenfalls versammelten Bikerhorden glücklicherweise nicht an, aber unterwegs hingen wir dann doch wieder in einem anderen schleichenden Mopedpulk fest, bis wir wieder freie Fahrt gehabt hätten, wenn diese radfahrenden Bedenkenträger nicht plötzlich überall, wo einst 100 gefahren werden durfte, die schwachsinnigen 70-Schilder aufgestellt hätten. Treuenbrietzen wurde gestriffen (kein Blick in den Sabinchenbrunnen) und über das neu asphaltierte Waldwegchen glitten wir von der B102 durch Lüdendorf, am energieautarken Feldheim vorbei, zickzackten durch Marzahna und Werzahna nach Zahna, dann durch Mühlanger und Bülzig bis zum kleinsten Tierpark im 50km-Umkreis im Stadtpark von Wittenberg -  klein, aber witzig, vor Allem die Äffchen und Erdmännchen.
Auf dem Wittenberger Boulevard mischten wir uns unter die Protestanten, blickten nicht zur Thesentür, sondern auf den Hof des ortsansässigen Brauhauses, wo uns eine sehr resolute Dame bediente, die abends bestimmt auch als Rausschmeißer fungiert. Mit den Getränke-Tabletts kam sie besser klar als mit dem Bestell-Tablet. Essen war für einen Touristenladen völlig OK.
Auf tatsächlich unbekannter Nebenstrecke (zumindest teilweise) düsten wir dann durch Straach und Rädigke über die Piste rauf zur Burg Rabenstein, wo kein Rabe, sondern der auf Krawall gebürstete Gänsegeier ‚Gonzo’ auf dem Parkplatz stand und eifrig sein Revier verteidigte. Der schnappte heftig Richtung Bein, sodass ich nicht wagte, den Seitenständer rauszuklappen. Als er merkte, dass er zur fotogenen Attraktion wurde, ließ er ab und uns zur Bäckerei (Kaffee, Kuchen und Brot für zu Hause).
Noch ein Blick in den Burghof und Gelage-Saal, zwei bestiegen fix den Turm und dann ging’s hinten rum durchs „Gebirge“ (ist immerhin der HOHE Fläming), bis H. ganz kurz vor Garrey zum neu restaurierten Wasserwerk abbog, an das die Dorfgemeinschaft eine wunderbare Aussichtsplattform geschraubt hat. Der Blick über die Wiesen, Wälder und knallgelben Rapsfelder unter blauem Himmel war jedenfalls fantastisch. Im Vordergrund standen noch Zier-Ziegen und -Esel. Der Rückweg über die schon lange für Mopedfahrer auf 50 reduzierte Hennickendorf-Ahrensdorf-Strecke (und das nur, weil ein paar Idioten nicht unfallfrei schnell fahren konnten) endete mit immerhin 7 Rausfahrern am traditionellen Zielpunkt Marinella. Apropos Tradition: Es war gerade der 15. Rausfahrerjahrestag!
Tour war klasse – Danke H.
-p

Links:



Wittenberger Erdmann

Brauhaushof in Wittenberg
Gonzo, der Chef vom Rabensteiner Parkplatz


Garreyer Ausblick

Freitag, 25. April 2014

SO, 27. April 10:00 Startpunkt SÜD

Vor  1 5  Jahren im April 1999 ging es los. Vielleicht hat ja noch jemand Zeit und Lust, mal wieder vorbei zu schauen.

Deshalb also eine eher gemäßigte Ausfahrt in den Süden, die nur über (geprüft!) festen Untergrund führt. Der „kleinste Tierpark“ in Sachsen-Anhalt und die renovierte Altstadt von Wittenberg sind das Ziel. 

H

Samstag, 19. April 2014

SO, 20. April 10:00 Startpunkt NORD

Fahrt in den Barnim und die Uckermark. Unter anderem erklimmen wir einen Wasserturm, aber nicht zu Fuß. Und wir fahren über die längste Oderbrücke, aber nicht mit dem Motorrad. Startzeit: seniorenfreundliche 10:00 Uhr. 
Fazer-Dirk.

Donnerstag, 17. April 2014

allgemeine frage

Hallo,
ich würde gerne an einer Rausfahrt teilnehmen aber ich fahre ein Motorrad das auf 48 ps kastriert wurde.
Sollte das ein Problem sein oder kann ich ohne die Gruppe zu bremsen mitfahren?
mfg n.

Montag, 31. März 2014

Bericht zum 30.3.2014 Stahl in Brandenburg

Das war sie nun die erste Rausfahrt nach sehr langer Zeit. Am Startpunkt Süd warteten bereits Fahrermengen wie aus alten Rausfahrertagen. Doch es stellte sich schnell heraus, dass diese aufgrund von Parallelveranstaltungen versammelt waren. Auch gab es ein paar Rausfahrer-Separatisten, die dem Glauben verfallen waren, dass ihr Fahrprofil nicht mit dem heutigen Streckenprofil korrelieren könnte und daher doch nicht mitfahren wollten. Ein Irrtum, wie sich später heraus stellte. So blieb es bei 4 alt bekannten Rausfahrern, verteilt auf 3 Maschinen aus 3 Kontinenten.

Es ging über schöne Nebenstraßen im Brandenburger Land. Das Stück vor Stücken war etwas stuckerig, aber geil. In Fresdorf gab es weder etwas zum Essen noch zu Trinken, denn die dortige urige Weinschmiede hatte noch nicht geöffnet. Es ging weiter über Klaistow, wo heute leider Familien-Flohmarkt war und Myriaden von Autofahrern die zu- und abführenden Straßen zustauten. Wurden alle überholt.

Irgendwann kamen wir in der Stadt Brandenburg an. Zuerst wurden alle stationär montierten Blitzer besichtigt und bei zweien ein kurzer Funktionstest durchgeführt. Danach war das eigentliche Hauptziel, das Brandenburger Industriemuseum, erreicht. Hauptattraktion hier: der letzte Siemens-Martin-Hochofen in Europa, der bis 1993 in Betrieb war. Schon damals war der Energieverbrauch von 4.000 Litern Heizöl pro Stunde zu hoch und es setzen sich andere Schmelzverfahren durch. Einer dieser Öfen wurde unter Denkmalschutz gestellt und dieser kann heute so besichtigt werden, als wäre letzte Woche noch gearbeitet worden. Bevor die Rückfahrt angetreten wurde, mussten wir noch etwas einwerfen und zwar in einem kleinen Cafe-Restaurant in Domnähe, dessen Name mir leider entfallen ist. Auch die Rückfahrt führte über Nebenstraßen und über Werder und Potsdam nach Berlin zurück. War eine schöne Tour, ich hab’s mal wieder gebraucht. Danke Peter für heute und die letzten 15 Jahre.

Fazer-Dirk.


LINKS:
Weinschmiede Fresdorf, geöffnet ab 12:00
Stauverursachender Spargelhof
Industriemuseum Brandenburg

Beschicker-Rüsseltier

Hartphone
Als die gedruckt wurde, wusste man noch nicht, was der Tag bringt





Samstag, 29. März 2014

SO, 30. März 10:30 Startpunkt SÜD

OK, ich fange mal an.
Da sich die sommerliche Sitzhornhaut noch nicht vollständig ausbilden konnte, wird es eine eher kurze Rausfahrt mit knapp 200 km, aber dafür wenig Bundesstraßen und mit einer kleinen Stadtrundfahrt (nicht Berlin). Dann gibt's einen Rundgang durch ein äußerst fotogenes Industriedenkmal, in dem es in jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Start ist zwischen 10 Uhr Winterzeit und 10 Uhr Sommerzeit, also 10:30 offizieller Zeit am Startpunkt SÜD.
Gruß

-p


Freitag, 28. Februar 2014

Die neue Pinnwand ist da!

STRATO hat die wunderbare Pinnwand, die ganz ohne Anmeldung, Cookies und Kontrolle lief, auf den Schrott geworfen und das Engagement der Rausfahrer hat nach fast 15 Jahren auch gewaltig nachgelassen. Deshalb wäre die Rausfahrerei nach der Winterpause eigentlich nicht mehr aufgewacht.

Nun hat sich aber doch der eine oder andere gemeldet, der etwas vermisste. Versuchen wir also, die rausfahrerische Kommunikation mit einem Blog fortzuführen: rausfahrer.blogspot.de. Auf Phones wird die mobile Version gezeigt.

Willst Du eine Rausfahrt ankündigen oder einen Rausfahrtbericht schreiben, einfach eine Mail mit Deinem Text an pinnwand{ät}rausfahrer.de senden. Der Text wird dann innerhalb 1 Std. auf der Pinnwand erscheinen.
Der Betreff der Mail ist die Überschrift. Bilder mit max. 250kb können beigefügt werden.

Für Kommentare bitte keine Mails, sondern einfach die Kommentarfunktion unterm Blogeintrag nutzen.